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LASIK

Das Wort «LASIK» bedeutet frei übersetzt «Formveränderung im Inneren der Hornhaut durch Laseranwendung». Im Gegensatz zur PRK, LASEK und EPI-LASIK wird bei dieser Methode nicht die Oberflächenschicht der Hornhaut, sondern das Innere der Hornhaut modelliert.

Um in das Innere der Hornhaut zu gelangen, wird ein Hornhautläppchen mit einem Mikrokeratom (mechanischer Präzisionshobel) aus der oberen Hornhautschicht geschnitten und danach aufgeklappt. Anschliessend modelliert der Excimerlaser mit dem Laserstrahl die tieferen Hornhautschichten entsprechend der notwendigen Korrektur. Selbst kleinste Bewegungen des Auges werden dank eines speziellen 3D-Blickverfolgungssystems sofort registriert, so dass der Laser immer genau die richtige Stelle auf der Hornhaut trifft. Schliesslich wird das Hornhautläppchen zurückgelegt und wächst innert kürzester Zeit von selbst wieder an.

Die eigentliche Behandlung mit dem Laser dauert nur wenige Minuten und ist praktisch schmerzfrei. Mittels Tropfen (keine Spritze!) werden die Augen vor dem Eingriff betäubt.
  

Die Behandlungs-Schritte bei der LASIK

Für die Flap-Präparation stehen uns zwei verschiedene Typen computergesteuerter Mikrokeratome zur Verfügung. Die Wahl des für den jeweiligen Fall eingesetzten Mikrokeratoms trifft der Chirurg in Abhängigkeit der anatomischen Situation des Auges. Der Behandlungsablauf ist bei den von uns verwendeten Mikrokeratomen gleich.

1. Präparation des Läppchens mittels Mikrokeratom

Aufsetzen eines Saugrings auf das Auge: Zu Beginn der Behandlung wird ein Saugring auf das Auge gesetzt. Dieser fixiert das Auge und dient als Führung für das Mikrokeratom. Bei diesem Vorgang entsteht ein leichter Druck auf das Auge. Das Auge ist mittels Augentropfen Schmerzunempfindlich, eine Lidsperre verhindert während der Behandlung einen unbewussten Lidschluss.  

Präparation des Hornhautläppchens: Ein automatisch gesteuertes Mikrokeratom schneidet eine etwa 0.14mm dünne Hornhautlamelle.

(Alternativ kann die Präparation dieses sogenannten Hornhautläppchens auch mit einem Femtosekundenlaser erfolgen. In diesem Fall nennt man das Operationsverfahren Femto-LASIK.)

2. Freilegen der Behandlungsebene

Das Hornhautläppchen (Flap) wird für die Excimer-Behandlung wie ein "Buchdeckel" zurückgeklappt.  
  

3. Hornhautabtrag zur Korrektur des Sehfehlers mit dem Excimer-Laser

Excimer-Behandlung: Mit dem Excimer-Laser wird die so freigelegte, Behandlungsebene je nach Fehlsichtigkeit modelliert.

Der Laserabtrag erfolgt je nach vorgegebenem Abtragungsmodus (Custumized, Spezielle Laserprogramme)

Das aktive Eye-Tracking (Blickverfolgungs-System) stellt während der Behandlung sicher, dass die Laserimpulse selbst bei ungewollten Augenbewegungen des Patienten exakt die vorbestimmte Hornhautstelle erreichen.

Inoperative Behandlungskontrolle: Ein Online Pachymeter (Dickenmess-gerät) überwacht auf einen tausendstel Millimeter genau, kontaktlos und vollständig durch Software kontrolliert, den LASIK-Schnitt wie auch den Laser-Abtrag während der Excimer-Behandlung. Somit erhält der behandelnde Arzt eine zusätzlich Kontrolle über den exakten Verlauf der geplanten Behandlung.

4. Behandlungsabschluss

Ist die Excimer-Behandlung abgeschlossen wird das Hornhautläppchen wieder in seine ursprüngliche Lage zurückgeklappt. Es saugt sich dabei von selbst wieder fest und verwächst, ohne angenäht werden zu müssen.

Das Hornhautläppchen wirkt wie ein körpereigenes Pflaster, wodurch der Heilungsverlauf äusserst positiv beeinflusst wird und der Patient in der Regel schmerzfrei bleibt.

Die teilweise durchtrennte, äussere Deckschicht der Hornhaut (Epithel) regeneriert innerhalb weniger Tage vollständig und verschliesst die Wunde.

Vorteile und Eigenschaften der LASIK

Der Vorteil der LASIK besteht darin, dass an der Oberfläche der Hornhaut keine Wunde entsteht. Dadurch werden Schmerzen und Narbenbildung nach der Operation vermieden. Sie verlassen das Laserzentrum nach ca. 1 bis 2 Stunden ohne Augenverband. Die Sehkraft ist bereits wieder so gut, dass Sie ohne weiteres Tram oder Zug fahren können – wir empfehlen dennoch, sich nach dem Eingriff nach Hause begleiten zu lassen. Autofahren sollten Sie am ersten Tag noch unterlassen.

Mit der LASIK-Methode können, je nach Hornhautdicke und -Wölbung, Kurzsichtigkeit bis ca. -8 Dioptrien und Übersichtigkeit bis ca. 4 Dioptrien inklusive Hornhautverkrümmung von bis zu 5 Dioptrien präzise und dauerhaft korrigiert werden.

Eigenschaften der LASIK-Methode

  • Extrem hohe Präzision und Stabilität des erzielten Effektes
  • Die Korrektur des Sehfehlers findet im Inneren der Hornhaut statt
  • Keine Schmerzen während und nach der Operation
  • Sehr kurze Rehabilitationszeit von wenigen Stunden bis Tagen
  • Nachkorrekturen sind möglich

Weitere Informationene zur Lasik-Technik finden Sie auf :: Z-Lasik (in Englisch)