Mit welchen Risiken ist zu rechnen?
Bei den heute angewandten Verfahren der refraktiven Chirurgie ist das Risiko allgemein äusserst gering. Schwerwiegende Komplikationen werden in der Fachliteratur zwar beschrieben, sind aber extrem selten. Wie bei jedem medizinischen Eingriff ist ein Restrisiko jedoch nie ganz auszuschliessen.
Probleme bei der Bildung des Hornhautdeckels könnten in Ausnahmefällen dazu führen, dass der Lasereingriff ohne sonstige Folgen verschoben werden muss (Risiko kleiner als 0.5%).
Bei Problemen im Heilungsverlauf kann in Ausnahmefällen ein erneutes Anheben des Flaps notwendig werden, um die Rückfläche der Hornhautlamelle und die bereits behandelte Hornhautfläche zu behandeln.
Beim Verfahren PRK, LASEK und EPI-LASIK können selten Hornhautnarben entstehen, welche einen zweiten Eingriff notwendig machen können. Sehr selten bleiben diese Narben dauerhaft bestehen und vermindern die Sehkraft.

